 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Wolfgang Amadeus Mozart |
|
|
Wissenswertes über den Komponisten |
|
|
Taufname: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (geb. 27.1.1756 in Salzburg, gest. 5.12.1791 in Wien), österreichischer Komponist.
Wolfgang Amadeus Mozart, der Sohn von Anna Maria (1720-1778) und Leopold Mozart, gab bereits von Kindesbeinen an gemeinsam mit seiner Schwester Nannerl Konzerte in der Öffentlichkeit. Die übermäßige Begabung des Sohnes hatte der Vater schnell erkannt; bereits als Vierjähriger diktierte das Kind dem Vater erste Kompositionen; in der Folgezeit überwachte der gestrenge Leopold Mozart die musikalische Ausbildung des Jungen an Violine und Klavier. Bereits in den ersten 13 Jahren seines Lebens lernte Wolfgang so die europäischen Metropolen Salzburg, München, Wien, Paris und London kennen. |
 |
Wissenswertes Aus der Kaufrausch Info-Bibliothek.
|
|
|
Die Salzburger Jahre |
|
|
1769 wurde Mozart in Salzburg zum Konzertmeister ernannt. Durch seine häufige Abwesenheit entstanden aber Spannungen zu seinem Dienstherrn, dem Erzbischof von Salzburg. Als dieser 1777 einen neuerlichen Reiseurlaub ablehnte, kündigte Mozart seine Stellung und begab sich gemeinsam mit seiner Mutter auf eine Konzertreise nach Deutschland, wo er die Sängerin Aloysia Weber kennen lernte; diese Beziehung führte aber nicht zu einem glücklichen Ende. Bei seiner Weiterreise nach Paris geriet Mozart in den Opernstreit zwischen "Gluckisten" und "Piccinisten". In der französischen Metropole erkrankte seine Mutter und starb. 1779 kehrte der Komponist noch einmal nach Salzburg und zu seiner alten Stellung zurück. Doch eine Auseinandersetzung mit dem Salzburger Erzbischof führte am 8.6.1781 zur endgültigen Entlassung. Danach zog Mozart nach Wien, um von da an als freier Musiker seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Jahr später heiratete er Konstanze Weber, die Schwester seiner Jugendliebe. Von sechs Kindern aus dieser Ehe überlebten nur zwei, nämlich Karl Thomas (geb. 21.9.1784 in Wien, gest. 31.10.1858 in Mailand) und Wolfgang Amadeus, eigentlich Franz Xaver Wolfgang (geb. 26.7.1791 in Wien, gest. 29.7.1844 in Karlsbad). |
|
|
Mozart und Haydn |
|
|
Mit Joseph Haydn verband Mozart eine enge Freundschaft; wie dieser wurde auch der Salzburger ein Mitglied der Freimaurerbewegung, deren Gedankengut sich auch in seinen Kompositionen wie der "Freimaurerkantate" oder der Oper "Die Zauberflöte" niederschlug. Im April 1787 war der damals 17-jährige Beethoven für kurze Zeit Schüler Mozarts. Im selben Jahr wurde der Salzburger zum Kaiserlichen Kammerkomponisten ernannt. |
|
|
Mozarts Reisen |
|
|
Die Reisetätigkeit Mozarts setzte sich weiter fort. 1789 unternahm er gemeinsam mit dem Fürsten Karl Lichnowsky eine Reise nach Berlin über Dresden und Leipzig. Ein Jahr später reiste er nochmals nach Deutschland, um bei der Kaiserkrönung von Leopold II. anwesend zu sein. |
|
|
Krankheit und Tod |
|
|
Trotz seines sehr frühen Ruhms hatte Mozart vor allem in seinen letzten Lebensjahren große finanzielle Probleme. Als er 1791 schwer erkrankte, hatte er längst seine letzten Geldreserven aufgebraucht. Um den Tod des großen Komponisten ranken sich viele Gerüchte; insbesondere die Legende, sein Konkurrent Antonio Salieri habe ihn vergiftet, hat zu einer Reihe von schillernden Darstellungen in Buch und Film ("Amadeus") geführt. Die heutige Forschung geht jedoch mittlerweile davon aus, dass Mozart an einer Niereninsuffizienz gestorben ist, die sich aus der Überbelastung des Körpers bereits seit den frühen Kindertagen erklären könnte. Die Beerdigung des Komponisten fand sozusagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem Massengrab statt. Wolfgang Amadeus Mozart zählt gemeinsam mit Haydn und Beethoven zur Trias der so genannten Wiener Klassik.
Wolfgang Amadeus Mozart ist der Schöpfer von insgesamt ca. 600 Werken aller Gattungen, die heute nach dem von Ludwig von Köchel angelegten Werkverzeichnis (Köchelverzeichnis, abgek. KV) zitiert werden.
Musik von Mozart finden Sie auf der CD Die Zauberflöte. |
|
|
2. Aufzug
|
|
 |
|
 |