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Antonio Vivaldi (geb. 4.3.1678 in Venedig; gest. 28.7.1741 in Wien) wirkte insbesondere im Bereich der Instrumentalwerke prägend auf die Musik des 18. Jahrhunderts. Einflüsse seiner Art der musikalischen Formenbildung und Instrumentation lassen sich in zahlreichen Werken der Zeit nachweisen. Selbst Komponisten mit völlig anderem Musikideal waren fasziniert vom Kompositionsstil Vivaldis: Johann Sebastian Bach z.B. richtete einige Konzerte Vivaldis für die Orgel ein.
Es überrascht nicht weiter, dass sich der Violinvirtuose Vivaldi viele Kompositionen selbst auf den Leib geschrieben hat. Doch auch viele andere Instrumente bedachte er mit ebenso wirkungsvollen wie anspruchsvollen Werken. Auffällig ist Vivaldis Experimentierfreude bei der Kombination von Klangfarben. In der Sonate a-Moll, RV 86, lässt Vivaldi so gegensätzliche Instrumente wie Flöte und Fagott solistisch miteinander wettstreiten.
Die Sonate g-moll, RV 103 für Flöte, Oboe und B.c. weist im 1. Satz die Strukturen eines Solokonzerts auf. Während die Flöte solistisch in den Vordergrund tritt, bleibt die Oboe auf die Tutti-Stellen beschränkt. In den beiden weiteren Sätzen ist das Verhältnis zwischen den beiden Melodieinstrumenten ausgeglichener. Dem dialogisch klagenden Largo folgt zum Ausklang ein munteres Allegro, in dem sich die beiden Solisten musikalisch die Bälle zuwerfen.
Musik von Vivaldi finden Sie auf der CD Kammermusik des Barock. |
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Wissenswertes Aus der Kaufrausch Info-Bibliothek.
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